Vom Regen in die Sonne – Eine Tour durchs verträumte Erfurt

Der Oktober zeigte sich in diesem Jahr von seiner sommerlichen Seite und das nährte die Hoffnung, unser Ausflug könnte davon profitieren. Leider war dem nicht so und der morgendliche Himmel war voller Tränen – ob nun vor Trauer oder Freude, kann nur vermutet werden. Aber der
Wettergott war gnädig und wir fuhren mit der Bahn durch den Regen direkt in den Sonnenschein.

Schon die Hinfahrt war vollgepackt mit interessanten Gesprächen, ausgelassenen Scherzen und
tollen Blicken auf die Landschaft. Mit leichter Verspätung erreichten wir die Thüringische Landeshauptstadt. Dort erwartete uns die offene und herzliche Franziska, die wir als Stadtführerin gewonnen hatten. Unser Treffpunkt, der Vorplatz des Bahnhofes, war auch gleich der Start der Runde. Als Besucher:in der Stadt Erfurt kommt man nicht um die Geschichte von Willy Brandt herum, der in Erfurt 1970 als erster westdeutscher Regierungschef die DDR besuchte.
Nach wenigen Schritten waren wir auf dem Anger mit seinen prächtigen Häusern und auch hier konnte uns Franziska mit Wissenswertem füttern. Vorbei an vielen tollen Häusern, Brunnen und anderen interessanten Orten kamen wir dann im Zentrum auf dem Domplatz an. Unterwegs besuchten wir eine Kirche, konnten alte und neue Bauten, teilweise unter Denkmalschutz, entdecken. Unserer Stadtführerin gelang es mit beeindruckendem Wissen, persönlichen Noten und ihrer herzlichen Art, uns für die Stadt zu gewinnen.

Der nächste Höhepunkt war der Dom und auf den Stufen nach oben gab es einen gedanklichen Ausflug zu den Domstufenfestspielen. Vom Dom zum Fischmarkt mit nicht weniger prächtigen Häusern und dem Rathaus. Neben dem Rathaus wartete Bernd das Brot auf uns, um Teil eines Gruppenbildes zu werden. Der letzte Höhepunkt, die Krämerbrücke, löste bei vielen von uns ein WOW-Gefühl aus. Wer die Brücke kennt, versteht das WOW gut. Hier war auch das Ende der Tour und Zeit für einen Dankeschönbeifall für Franziska. Du warst echt toll.

Stimmen nach einer Pause wurden lauter. Vorher trennte sich ein Teil der Gruppe von uns, auch die Entscheidung, wann und wer wieder mit uns nach Leipzig fährt, wurde getroffen.
Unser Guide konnte oder wollte sich nicht von der Gruppe lösen. Sie begleitete uns noch zu einer Bäckerei und plauschte mit uns noch eine Weile. Einige waren damit  beschäftigt, Stühle und Tische zusammenzustellen und sich Kaffee, Kuchen oder sonstige Genüsse zu besorgen. Beim Schmausen fiel die Entscheidung, noch einen Abstecher auf den Petersberg zu machen und dann mit der Straßenbahn zum Bahnhof zu fahren. Dort fand sich auch der Rest der Truppe  ein, um gemeinsam in den Zug nach Hause zu steigen. Die Rückfahrt war nicht weniger lustig und gesprächig als die Hinfahrt.

Wir hatten eine tolle Tour mit dankbaren Teilnehmenden und wir freuen uns, dass es so toll gewesen ist. Der Dank geht auch an unseren Partner Wir sind Paten, der uns ein Sachsen-Ticket für 5 Mitreisende spendierte. Besonderer Dank geht aber an Sarah, die den Kontakt zu unserem Tourguide Franziska vermittelte. 

 Ja, wir planen schon für November und haben auch schon etwas durchblicken lassen, noch ist nichts in trockenen Tüchern. Aber der Dezember ist schon relativ konkret, da geht’s nach Dresden zum Striezelmarkt. Augen und Ohren auf, damit ihr nichts verpasst.

Mike

1 thought on “Vom Regen in die Sonne – Eine Tour durchs verträumte Erfurt”

  1. Vielen Dank an Mike, Evelyn, Franziska, Sarah und alle Organisatoren des Ausflugs nach Erfurt. Es war toll und unvergesslich. Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und wir werden unsere Eindrücke noch lange mit Freunden teilen.
    Mit Dank Shahlo

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