Zwischen zwei Regenfronten auf den Spuren von Karl Heine

Es war nicht so sicher, ob das Wetter mitspielen wird. Nur wer auf Wetterapps vertraute, konnte sehen, dass wir Glück haben werden, denn unsere Tour stand unter keinem guten Vorzeichen. Der Vormittag war nass von oben und auch zum Ende unserer Erkundung fielen nicht wenige Tropfen vom Himmel. Aber während der Tour begleitete uns die Sonne. 

Trotz dieser Vorzeichen trafen sich 15 MitSprachler am S-Bahnhof Plagwitz, um genau diesen Stadtteil besser kennenzulernen. Schon zum dritten Mal konnten wir Cindy Hiller (https//unterwegs-im-hinterland.de) gewinnen, uns Leipzig und dieses Jahr Plagwitz aus ihrer Perspektive zu zeigen. Wie ein Geist begleitete uns Karl Heine, der Plagwitz von einem kleinen Dorf zu einem Industrieviertel der Stadt Leipzig entwickelte. Wir konnten in der Baumwollspinnerei sehen, wie sich ein Fabrikgelände vom Moloch zum heutigen Szeneplatz entwickelte. Wir haben mit der „Niemeyer-Kugel“ gesehen, dass Betriebskantinen ein architektonischer Blickpunkt sein können. Wir haben Fotos vor dem Kunstkraftwerk geschossen und am Heine-Kanal von Ideen erfahren, wie man von Leipzig aus Schiffe in die Welt schicken wollte. Wir endeten schließlich an der Konsumzentrale, um dort vom Gedanken der Genossenschaft zu erfahren. 

Cindy, es war wieder toll mit dir. Wie gewohnt hast du uns vieles gezeigt, erklärt und Fragen beantwortet. Vielen Dank dir. 

Wir blicken schon auf das nächste aktiv, mit einer Fahrt nach Weimar, wo Kultur und Geschichte nah beieinander wohnen. Es darf sich gefreut werden.

 

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